Der Bau eines "Wunsch-Didgeridoos"
Beipiel für ein Wunschdidgeridoo
von Kay Reimer

Wer sein Wunsch-Didgeridoo bauen will, hat es heute wesentlich leichter, als noch vor wenigen Jahren. Neue Planungsmethoden erleichtern die Vorarbeit und ermöglichen ein auf Anhieb passendes Ergebnis.

Es gibt heute folgende Möglichkeiten, das persönliche Wunsch-Didgeridoo zu bauen (abgestuft von einfach nach schwierig):

Reproduktionsmethoden:

1. Bauen nach vorhandenem Plan (z.B. aus dem Buch "Das Didgeridoo-Phänomen") Für Bau-Anfänger am besten geeignet. Benötigt wird nur etwas Werkzeug und handwerkliches Geschick. 

2. Innenraumvermessung eines vorbildlichen Instrumentes zwecks Nachbau. Benötigt wird ein Bekannter, der im Besitz eines tollen Instrumentes ist und etwas handwerkliches sowie mathematisches Geschick. erste Vermessungsmethode  / (verbesserte Vermessungsmethode unter NEWS 2004)

Forschungsmethoden:

3. Durchprobieren verschiedener Innenformen im praktischen Spiel zwecks Reproduktion des optimalen Ergebnisses (z.B. mit einem "Test-A-Doo"). Benötigt wird eine Spürnase, um passende Rohre aufzutreiben. Handwerkliches Geschick ist von Vorteil. Test-A-Doo

4. CADSD (Computer-Animated-Didgeridoo-Sound-Design) - die fortschrittlichste aller z.Z. vorhandenen Methoden. Setzt solide Grundkenntnisse in der Analyse von Klangspektren voraus. Ist der Allgemeinheit noch nicht verfügbar. CADSD

Intuitives Bauen:

5. Die Methode wahrer Gurus. Bauen nach Gefühl. Benötigt wird eine überirdische Lenkung oder zumindest langjährige Bau-Erfahrung. Novizen werden sich durch Fehlschläge in Gleichmut üben können. 


Ich möchte hier die Forschungsmethode Test-A-Doo vorstellen, weil sie durch eigene praktische Erprobung mit "erreichbaren" Hilfsmitteln zum Ziel führt. Weder sind vorgegebene Pläne nötig, noch spezielle Kenntnisse. Ein Testinstrument kann jeder einigermaßen begabete Bastler bauen. Erprobte Grundformen für den Start einer Testreihe stehen im Buch "das Didgeridoo Phänomen" zur Verfügung. Es geht aber auch ohne jede Vorgabe. Zwar können mit einem "Test-A-Doo" nur Formen aus zylindrischen Teilstücken praktisch erprobt werden, aber manche Ergebnisse können mit Profi-Instrumenten problemlos mithalten.    weiter